Von dem fehlen der Worte und dem anders fühlen…

In einer Welt in der ich manchmal empfinde, das egal welche Sprache man spricht – die Wörter reichen nicht aus um alles zu beschreiben. Oder um zu verstehen.

Ich werde nie die Menschen verstehen. Auch nicht diejenigen die mir nahe stehen. Die in meinem Leben so lange mit mir sind, das ich sie verstehen sollte.

Ich versuche es. Und dabei kann ich schon mal wahnsinnig werden. Vielleicht geht es aber auch jedem so? Was weiss ich schon?

Ich weiss das Liebe und Respekt wichtig sind. Ich weiss das es schwer ist zu vertrauen und wenn man an dem Punkt ist jemandem so sehr vertraut zu haben und man verletzt wurde, weiss ich das es schwer ist….gerade zu ein unendlicher Job, dieses vertrauen wieder herzustellen.
Ich weiss das es leicht ist Menschen zu enttäuschen, weil sie Erwartungen haben. In dich, in deine Reaktion, in dein Handeln. Doch Menschen sind verschieden und deswegen haben sie grundverschiedene Erwartungen. Alle kann man nicht erfüllen, jedoch kann man sich entschuldigen oder erklären wieso diese oder jene Erwartung einfach nicht gerechtfertigt ist.

Soweit so gut.

Ich habe versucht ein Mensch zu sein der keine allzu großen Erwartungen hat. Weder in der Liebe, im Glück oder in Wünsche die sich erfüllen sollten. Warum?Ich habe mal mit jemandem gesprochen der mich fragte woher ich wisse das ein anderer Mensch die gleiche Art der Liebe empfindet – wie ich für ihn. Ich konnte es nicht beantworten. Und das ist der Punkt. So sehr man Liebe empfindet – woher weiss ich wie die andere Person diese Liebe empfindet. Man sagt ‚Ich liebe dich’…Ich weiss aus welchem Gefühl heraus ich es sage und auch so meine. Ich weiss was ich empfinde und wie tief es ist. Aber ich weiß nichts von dem Inneren fühlen des anderen. Er kann es sagen und vermutlich denkt und fühlt er es auch so, jedoch kann es eine völlig andere tiefe oder Empfindung sein. Wissen tu ich also gar nichts.

Dann bleibt nur noch das vertrauen darauf…und irgendwie die naive Erwartung das es genauso eine liebe ist wie sie von mir kommt. Es ist ähnlich mit dem Schmerz. Jeder kennt ihn und kann ein gewisses Gefühl als ’schmerz‘ benennen. Aber könnten wir es wirklich irgendwie vergleichen, wäre das möglich…- könnte der Schmerz für jeden etwas anderes sein. Mehr blau, statt rot. Etwas kälter oder wärmer.

Und mit diesem Wissen hockt man dann da und versucht sich seiner Position im klaren zu sein. In dieser Welt wo einem die Wörter dazu fehlen. Mit dem veränderten Blick auf die Dinge.

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Du & Ich

Wie ist das zu erklären, wenn man irgendwo tief drinnen immer schon gefühlt und gewusst hat, wer er ist? Was er ist und was er braucht?

Wie kann ich begreiflich machen, dass vom Tag eins als ich dich sah, ich wusste es wird nicht leicht sein. Ich wusste du möchtest etwas Ernstes führen, etwas Konstantes, etwas Echtes weil du jemanden an deiner Seite möchtest. Weil du nicht alleine sein möchtest. Du warst so alleine und es ging dir schlecht. Und du brauchtest jemand der dich umsorgt und dir gutes tut. Und dennoch bist du niemand der still bleibt, du brauchst trotzdem die Aufmerksamkeit von überall her um dich herum, soviel wie du bekommen kannst, soviel wie geht. 

Und da fangen dann die ersten Schnitte an, die du mir zugefügt hast und ich wusste es und du hast es verdreht, verleugnet wer du bist oder was ich wahrnehme. Hast eine Fantasie draus gemacht die nur in meinem Kopf wäre, als wäre es nur dort und nicht echt. 

Ich hab dich gefragt, immer und immer wieder habe ich dich gefragt.

Was das ist was ich da sehe, Flirtest du so extrem oder wieso sieht sie dich so an?

Nein, nein ist nicht so. Ich habe nichts getan oder gesagt wieso es so wäre.

Immer wieder hast du mich das glauben lassen.

Jetzt weiß ich das du es selbst glauben wolltest, du wolltest das ich es glaube damit du es glauben kannst – dass du nicht so bist. Das dies nicht dein Innerstes ist. Es fällt dir schwer mit einer Frau zufrieden zu sein und die anderen einfach als Freunde zu betrachten, nicht als etwas das du versuchen kannst für dich zu gewinnen. Und es wäre ja immer okay gewesen, ich bin niemand der daraus einen Albtraum macht ein Ding – doch du hast es daraus gemacht. Du hattest es zum Geheimnis und zur Lüge erklärt und das hat mich wahnsinnig gemacht so sehr das ich mich betrogen und belogen gefühlt habe für etwas so offensichtliches. Das hat dich für mich zu einem unehrlichen Menschen gemacht, mit dem kleinen Widerspruch das du eigentlich nie ein Lügner bist. Und das wusste ich mindestens genauso stark.

Und da fingen die Streiterei an, der Kampf zwischen dir und mir. Nicht wegen den eigentlich banalen Dingen. Wegen dem Gefühl ich stehe vor den Tatsachen und du versuchst mich glauben zu lassen das das was ich weiss, ich eigentlich nicht weiss. Es nicht das ist.

Du nicht so bist, obwohl ich so nah dran war. Ich kenne dich. Ich kannte dich von der ersten Zeit an und du hast versucht mich für dumm zu verkaufen. Nicht aus böser Absicht, aber aus angst, Scham und der seltsamen Hoffnung mich nicht verletzen zu wollen. Wenn sie sieht wie ich bin, wird sie aufhören zu sehen das ich ein guter Mensch bin. Und du hast es versucht. All die Jahre, versucht es zu verändern, verbergen, vertuschen, ja abzutun. Aber gebraucht hast du es immer und gesehen hab ich es auch.

Ich wusste also immer du wirst eines Tages fliegen wollen wieder, wie ein Vogel. So schön du auch im Käfig bei mir bist und es genießt, so sehr genießt du auch das Fliegen. Und ich wusste es. Weit bevor du wusstest das du wieder fliegen möchtest.

Irgendwo war ich naiv und verliebt und wollte es nicht glauben, irgendwo hab ich es mir zurechtgelegt. Sicherlich.

Und irgendwo wolltest du auch das ich es glauben kann, weil du gehofft hast es könnte ändern wer du bist. Aber bis jetzt konnte es das nicht. Und zum Schluss tat es zu oft weh. Entsetzlich weh. Den du weisst das ich dich liebe und für dich sorge und dieser Mensch bin der dich auffängt und hält und heilt, aber das was du einfach brauchst – die Attraktion zu sein. Der Magnet, der unwiderstehliche wilde ungebundene Mann, das kann dir keine Beziehung geben. Solange du so empfindest. Solange du so sein möchtest. Und im Moment möchtest du so sein. Und so sehr ich dich liebe, so sehr liebe ich dich auch um dich frei zu lassen. 

Ich weiss, das viele andere auch sehen, was du machst wer du bist und wie du flirtest. Wegen der Aufmerksamkeit, wegen dem Jagen. Dem Gefühl das jede dich lieben kann und du sie alle haben könntest. Das what if. Das diese Mädchen in komische Situation kommen meinetwegen, wegen dem das Frauen einander – grade wenn sie sich gern haben – Nachfragen. Sie möchten nicht etwas sein was irgendwo dazwischen kommt und ärger verursacht nur weil du die Situation nutzt um deine Aufmerksamkeits- sucht zu befriedigen. Ja sie reden gern mit dir und hören dir gern zu, weil es etwas ist was du kannst und gut machst. Aber man kann fühlen wohin du etwas schubst, für dich, für dein Ego. 

Vielleicht brauchst du selbst Zeit es zu verstehen. Und du bist ja sehr nah dran, als wir heute sprachen über genau das. Konntest du sehen und sagen das du mich verletzt hast damit, weil du merkst wie du es brauchst. Du weisst nicht woher und wieso, aber schon immer. Frauen sollen dich alle lieben, vergöttern und ansehen. Du fühlst es. Du fühlst auch das du mich liebst und all das was ich dir gebe. Manchmal reicht es und manchmal nicht. Und wenn es nicht reicht, siehst du wie du mich dafür verletzt. Macht das einen schlechten Menschen aus dir? Ich weiss es nicht. Ich weiss das du kein schlechter Mensch bist, weil du darüber nachdenkst das es mich verletzt. Du siehst ein das solange du sojemand bist, du keine Beziehung haben kannst, da egal ob ich oder jemand anderes, sie auch verletzt sein wird. Denn für einige Zeit ist sie gut, doch wenn andere da sind die du betören kannst – wirst du es tun. Und ihr damit unausweichlich weh tun. Wie mir. 

Das bringt uns zu der Situation in der wir sind. Ich verletzt und du unentschlossen. Ich hab dir gesagt das ich dich erst mal einfach frei lasse, flieg, mach. Finde heraus. Ich weiss das du bald 30 Jahre alt sein wirst und irgendwo werden deine Möglichkeiten beschränkt sein. Nicht weil niemand dich lieben könnte, sondern weil du eines Tages trotz allem einen Hafen brauchst etwas zu dem du nach hause zurück kommen kannst. Ich werde da sein. Ich weiß so sehr wie ich dich kenne und weiss was du fühlst und tust, so sehr weiss ich das ich dich liebe. Mag sein das ich nun auch die Zeit nutze, ohne dich. Ich werde auch nicht eifersüchtig sein oder leiden wegen meinen Gefühlen zu dir. Weil ich weiss du liebst mich, aber du brauchst jetzt das frei sein davon. Und wenn ich dich gehen lasse, wirst du einen Weg ..nach deiner reise, zurück zu deinem Hafen finden. Du musst selbst für dich herausfinden, das die Zeit sich verändert, dass das Bild wer du jetzt bist und wer du warst – sich geändert hat. Das die Mädchen dich zwar sehen und auch so ansehen aber das es nicht das ist was heilt. Was ein Hafen ist. Abenteuer können dich über Wasser halten, aber mit jemandem gemeinsam schwimmen ist etwas anderes. Und ich war mit dir, an deiner Seite.

Und vielleicht wirst du hierhin zurück finden, ich hoffe es für dich. Denn du weisst im Innern, du sehnst dich nach meiner Berührung, nach meiner Zärtlichkeit die dich auffängt wenn es dir schlecht geht. Wenn kein anderer dir das Geben kann, weil ich eben dies alles für dich bin. Wärme, Geborgenheit, tiefe liebe und Akzeptanz für was auch immer. Wenn ich damit aufhörte, ging es dir schlecht. Nächte konntest du nicht schlafen, du hast nicht gut gegessen und du hast dich in andere Aktivitäten verrannt um dem Gefühl zu entfliehen. Um es auszugleichen. Um gegen dein Innerstes zu arbeiten, das was dich zu mir zieht. Ich werde dir nicht meine Zärtlichkeit und all das entziehen. Ich werde es nicht tun weil ich sehe das du es brauchst um dich aufbauen zu können für deinen Flug.

Aber ich lass dich dann auch gehen, halte dich nicht auf. Ich werde auch nicht mich aufhalten davon jemanden kennen zulernen. Aber du und ich, wir beide wissen das die liebe zwischen uns etwas dauerhaftes ist. Das ich eine loyale tiefe liebe für dich empfinde in der ich über mich hinaus wachse und dich trotzdem ‚fei‘ lassen kann damit du dich auslebst. Und wenn du damit abgeschlossen hast, wenn du empfunden hast das es genug ist, werde ich hier sein..

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Ein Leben mit der Angst

Am Anfang sagt einem keiner das die Angst die man empfindet einem schadet. Wie bei dir, da wuchs die Angst vor den Schlägen und der Demütigung durch deinen Stiefvater. Das nach hause gehen, die kleinen Geschwister beschützen als er einen Ausraster hatte und Mama uns weg geschickt hat. Nach draußen, vors Haus, bis die Polizei kam. Da sagt einem keiner ‚hab keine Angst‘ alles regelt sich. Nichts hat sich geregelt. Da war nur das warten wann es wieder soweit kommt. Man will nicht alleine Zuhause mit ihm sein, weil es immer dann passiert ist wenn Mama nicht da war. Wenn wir gespielt haben und er aufgebracht war, gab es Schläge. Als wir uns dann unterm Bett versteckt haben…hat er uns hervorgezogen, unsere Hosen runter gezogen und uns heulend vor ihm stehen lassen…. Rotz und Wasser haben wir geweint, und angst hatten wir. Angst die auch er uns gemacht hat, was wir Mama nicht sagen brauchen weil Mama sauer sein wird. Was für schlimme Kinder wir sind. Da hast du die erste Angst.
Und weil du so eine Angst vor zuhause hast, hast du sie auch in der Schule. Du hast sie dann wenn du etwas vortragen musst, weil von zuhause und dem Stiefvater kennst du es. Du weißt wie du stotterst, wie du nervös wirst und wie sie dich alle anstarren damit du eine Antwort gibst. Und du weißt auch wie gemein Kinder sein können. Sie lachen, sie beleidigen, schubsen dich. Ader im Grunde ist es kein unterschied mehr von zuhause. Überall wirst du gequält. Oder du lässt dich quälen, wegen der Angst. Und die Angst ist das was du hast. Die Gewissheit das es real ist. Denn was ist in der Welt eines Kindes real? Die Angst vor den schlimmen Sachen. Und die Angst hat dir bestätigt das es schlimm ist, zuhause und in der Schule. Da warst du dir sicher.
Also war die Angst wiederum die Sicherheit. Sie hat dir bestätigt das das schlimmste passieren wird. Und wie du dich fühlen wirst. Versteck dich. Sei ruhig. Geh einfach weiter. Wenn du mit dir alleine bist kann dir erstmal nichts passieren. Und dann lebst du so weiter, als Ratte. Verschließt dich, den wenn dein Stiefvater und die Schläge dir eins beigebracht hat, dann das es niemand interessiert wie du angst hast und wie du da wieder rauskommst. Du fühlst dich getrennt, von dem was du eigentlich sein möchtest und von dem was aus dir geworden ist. Und du hörst die Worte, die Demütigung.
Wie kommt es dazu das man die Demütigung so empfindet? Als Kind wusstest du nicht das es schlimm sein kann etwas nicht zu wissen. Sowas gibt es nicht als Kind. Du kommst auf die Welt und weißt nichts und dann gehst du zum Kindergarten und dann zu Schule und da gibt’s erstmal ne Menge anderer von deiner Sorte, andere Kinder die nichts wissen. Und Lehrer, die dir erzählen was sie wissen, soweit so gut. Und dann kommt die Leistung dazu oder das Fragen nachdem was man gelernt hat. Und in unserem Fall kam da der Stiefvater dazu, der es mit Schläge und Angst verbunden hat wenn man nichts wusste, wenn man die Hausaufgaben nicht lösen konnte…
Wieso weißt du das nicht? Passt du in der Schule nicht auf? Was ist die Lösung? Ein Schlag auf den Kopf für jede falsche Lösung… und dann heulst du schon und willst das es aufhört, du kannst nichts Richtiges mehr sagen… doch es hört nicht auf, es geht weiter…
Dann nimmt die Angst Gestalt an, nicht vom Stiefvater. Es wird die Angst vor Demütigung, Versagen, vor dem Falschen. Es nicht richtig zu machen. Das es andere besser machen und du vor ihren Augen versagst. Wenn du dann soweit schon an die Angst glaubst ist die Leistung in der Schule, sofern du noch ein Kind bist, ein Albtraum. Der Weg dorthin, Prüfungen, lernen und der weg nach Hause. Und in deinem Fall, bis der Stiefvater dann unsere Familie verlassen hat, bis die Ehe endete. Das waren 6 Jahre. Unserer Kindheit.
Jahre der Angst. Und zu Angst kam dann die Wut und Hass. Auf ihn und auf das was er über dich gesagt hat und dein junges Gehirn ihm geglaubt hat. Das aus dir nie etwas werden kann. Das du dumm bist.
Dann warst du ein Teenie. Und deine Empfindungen in diesen Jahren waren also zu aller erst Angst, Wut und Hass. Aus Hass gegen deinen bis dahin schon abwesenden Stiefvater wurde Hass gegen dich selbst und andere. Gegen Gruppen, gegen die Schule und die Leute dort. Hass gegenüber dich und deinem Körper, deiner Unzulänglichkeit. Deinem gestörten Selbstbild. Warum sieht für andere alles so schön aus und für dich wird es zu scheiße? Klar, es war nicht alles scheiße, aber in deinem Kopf war ja immer noch der Krieg.
Und der Krieg richtete sich ab dem alter von 12 oder 13 gegen dich. Erstmal bist du der Einzelgänger, das Schaf, die graue Maus in der letzten Reihe. Die, mit nur einer oder zwei guten Freunden, die sonst mit niemandem redet oder etwas unternimmt. Für andere bist du seltsam, für dich selbst sorgst du für Sicherheit. Kann dir ja keiner was tun, keiner kann gemein sein, keiner demütigt dich oder tut dir weh. Wenn dir jemand weh tut bist du es selbst und damit kannst du leben.
Dann fing es an das du dich geritzt hast, heimlich, natürlich. Mama weiß nur dass du eben schüchtern bist und dich hauptsächlich komisch kleidest. Ein ruhiges Mädchen warst du immer schon. Was sie nicht so merkt ist das krasse Kaos in dir drin. Selbsthass wann immer du in den Spiegel schaust. Und was du dir selber sagst wenn du dich schneidest. Welche Stimmen das sagen. Die Angst. Die Trümmer die da drin sind und du keine Ahnung hast wie du das selbst in Ordnung bringen kannst. Und zu der Zeit, ist es völlig normal das du es nicht selbst in Ordnung bringen kannst. Du hast ja noch absolut keine Ahnung was alles mit dir passiert ist und wie normal das ist das eine Psyche das alles so nicht verarbeiten kann. Und Mama weiß das auch nicht, Mama weiß das sie Schlussstriche gezogen hat um ihre Kinder zu bewahren, das sie oft selbst im Streit sich hineingeworfen hat, ins Feuer. Aber Mama ist auch nur ein Mensch. Aber das weißt du nicht, weil du ein Teenie bist und Eltern immer schon als allwissend und all verantwortend betrachtet hast. Nicht weil du so eine schlechte Erziehung hattest, sondern weil Teenies so denken. Mama bringt das schon in Ordnung und wenn sie es nicht getan hat wieso hat sie es nicht getan, es war ihre verdammte Aufgabe! Du siehst nicht das du eines Tages selbst Erwachsen sein wirst und wie verdammt hart das ist.
Und da fängt es auch an mit der Wut. Du bist wütend und die nächst beste Person der du die Schuld an deinem Innenleben geben kannst ist deine Mutter. Nicht das es Sinn machen würde. Aber was macht als Teenie schon Sinn? Und weil es keinen Sinn macht aber weh tut und du es loswerden willst, einfach loswerden… Fängt der Krieg zuhause wieder an. Du streitest mit ihr, all die Wut und der Hass kommen heraus und du sagst Dinge und Anschuldigungen. Um ihr weh zu tun. Nicht das es deine Absicht war nur du weißt ja selbst nicht wie du damit umgehen sollst. Und sie weiß es ja auch nicht. So allein erziehend und mit deinen Geschwistern. Versucht sie ja auch nur jeden Tag das beste. Aber dir ist das egal, sie ist schuld. Schließlich hat sie diesen Typ geheiratet und schau doch an was er zurück gelassen hat? Menschen mit Wut und Hass und Angst innen drin. Mama ist auch überfordert. Weil sie auch weiß das etwas kaputt ist und sie auch denkt es ist ihre Schuld. Menschen neigen ja dazu sich zu aller erst selbst fertig zu machen. Und Mütter…geben sich sowieso immer selbst schuld, Und dann kommst du als halbwüchsiger Teenie-Arsch daher und drückst in die wunden deiner Mutter, weil du wütend bist. Weil es nur für einen kleinen Moment gut tut ihr zu sagen, das du sie auch hasst dafür was mit dir nicht mehr stimmt. Danach tut es dir leid. Für immer.
Und das macht den Berg der Selbstbetrachtung und das du ein Monster bist und sowieso nie hättest auf die Welt kommen sollen, reisen groß. So groß das du dein Aussehen, den Blick aus deinem Gesicht – das Kind von all den Bildern – absolut nicht leiden kannst. Die Welt als Teenie hat nicht viel zu bieten, was den Hass vermindern könnte. Aber du kannst dich verändern. Überall siehst du es. Alle anderen Leute die du kennst machen es ständig. Sie tragen was anderes, schneiden sich die Haare, hängen mit Leuten ab, geben sich nach außen hin cool. Also kopierst du, bis zum geht nicht mehr.
Du kopierst Redensarten, Gangarten, Meinungen. Du hast eh schon die schnauzte voll davon immer die Ratte zu sein. Und du kannst zwar oft und lange im hinteren Bereich des Klassenzimmers sitzen und dich zuhause heimlich ritzen, aber es ändert nicht dein Spiegelbild ertragen zu müssen. Und um das zu ertragen, kann man sich nur verändern.
Und damit steigen aber auch die Bereiche der Angst. Wenn es bis dahin nur die Demütigung war und die Angst nicht verletzt zu werden, oder zu versagen. Kommt jetzt noch dazu das Bild zuhalten, die neuen Freunde zu halten, die Akzeptanz. Schließt mich nicht aus auch wenn ich manchmal gestört bin. Sehe ich nach außen hin so aus wie die anderen? Oder sieht man das ich innen drin brenne? Du hast also immer noch Angst, jegliche arten von Angst und schaffst es aber irgendwie durch die Teenie-Zeit. Auch wenn sie für dich ein Horror war hattest du auch gute Zeiten. Die Freunde, die ersten Partys, die heimlichen Schandtaten, das Lästern und das gemeinsame weinen. Du hast Angst das das alles endet und machst Schwüre das ihr einander nie vergesst oder verlasst. Und irgendwo dazwischen hast du ein stilles hass-lieben mit deiner Mutter. Du weißt was sie alles getan hat aber wenn ihr streitet, tust du ihr und dir weh.
Dann erreichst du eine einigermaßen stabile Phase, eine Zeit in der du nicht ganz soviel Hass und Wut trägst weil du denkst du wirst erwachsen und hast das alles hinter dir. Du führst deine erste stabile Beziehung, oder das was du denkst das es ist – egal es ist ja schön, und hast eine Lehre angefangen. Selbstverletzung passiert nur noch in deinen tiefen Phasen und darauf bist du sehr stolz. Und wenn es nicht an den Kern deiner verdrängten Erinnerungen aus der Kindheit geht, kannst du ziemlich normal wirken. War ein langer weg und hast ja auch hart dafür an dir gearbeitet. Wenn sie sagen, wow du hast dich aber verändert. Ist das gut. Den vorher warst du schwach und klein und hilflos und jemand der verliert. Jetzt nicht mehr. Du denkst du hast es ihnen Bewiesen. Im Innern irgendwo wolltest du es ihm beweisen, aber er ist ja schon lange weg. Also wem den?
Du denkst die paar Tiefs die du hast, sind normal, hast es ja nicht leicht gehabt aber im Vergleich zu der Teenie-Zeit, zerstörst du dich sehr viel weniger selbst als früher. Wenn du nicht an das schlechte denkst, verblasst es. Was du nicht merkst ist die Art wie du dein Leben seither mit der Angst durch und durch gepflastert hast, regelrecht ausgepolstert, damit ja nichts schief geht. In deiner Ausbildung hast du alle arbeiten gemacht, bist unter Magenschmerzen in die Arbeit und wieder heim und so bist du auch zur Berufsschule. Wenn du beim Arzt warst dann nur um dich für einen Tag zu entschuldigen, nicht länger, weil du Angst hast was alle über dich denken könnten? Ständig hängen deine Gedanken zwischen der Panik was alles kaputt geht wenn du dich nicht aufrappelst und das durchziehst, und der Angst es falsch zu machen. Du leistet deine Arbeit und meistens bekommst du auch positive Reaktionen. Das hält aber nicht an, das sorgt dafür das du Druck empfindest es beim nächsten mal genauso oder besser zu machen weil du Angst hast das es nicht noch einmal so läuft. Du freust dich über den Verdienst, hast aber Angst das es nicht reicht und du eine Rechnung nicht zahlen kannst. Du freust dich wenn du deinen Chef mal nicht sehen musst weil du in der Berufsschule bist, hast gleichzeitig Angst vor den zu vielen Leuten in der Berufsschule und der Leistung und Angst davor wie viel Arbeit da sein wird wenn du wieder im Büro bist. Du hast Angst deine Lehre nicht zu schaffen, angst vor der Demütigung vor dem Chef und den Kollegen. Und irgendwann so gut auch deine Beziehung läuft, hast du auch Angst vor ihr. Deinem Partner, dem verlieren, dem streiten….
Und wie hast du es geschafft mit der Angst die ganze Zeit trotzdem zu machen? Indem du nie etwas getan hast, was riskant war. Du hast dich da hineingepasst. Klar du hattest Magenprobleme, was die Ärzte dann auch nur als nervösen oder Stressmagen erklären konnten. Denn so wirklich zu finden war ja körperlich nichts. Denn nach außen hin, hast du dich jeder Meinung angepasst, hast nie groß Streit oder tiefe Gespräche gesucht. Hast nie mehr als ein bisschen an der Oberfläche gekratzt. Hast alle geplant und kontrolliert und darin hast du dich sicher gefühlt trotz Angst. Und vor allem hast du den ganzen schlimmen scheiß einfach verbuddelt, ganz ganz ganz tief und geschworen das alles zu vergessen und nie wieder an dich ran zulassen.
Du hast gehört das Sachen aus der Kindheit wieder hochkommen, aber du glaubst du bist bereit dafür und außerdem ist dein System bombensicher, du kennst dich selbst am besten. Der Rest hat doch keine Ahnung. Und wenn du nicht willst, und so ist es ja immer, dann passiert gar nichts. Gar nichts kommt zurück, weil du es selbst verbuddelt hast. Nicht wahr?
Aber die Angst lässt sich nicht verbuddeln. Den Angst davor das irgendwann was hochkommt, die hast du ja trotzdem. Und dann ist da noch die Beziehungsangst also eigentlich die Angst davor das alles zu verlieren. Irgendwann krachts ja in jeder Beziehung und im Grunde ist es ja was natürliches, niemand bleibt für immer. Schwer wird’s nur dann noch einmal wenn die Angst bestätigt wird. Alles läuft aber die Beziehung und die Ängste die da die ganze Zeit waren, bricht. Bricht alles ein.
Und dann kommen auf die ganzen Ängste wegen der Leistung und dem nicht gut genug zu sein auch noch Bestätigungen dazu. Du hast es verkackt, bist nicht gut genug. Wirst alleine bleiben, wurdest nie geliebt. Und sowieso wenn man jemanden liebt und ihm alles gibt, wird man verletzt und da bist du wieder bei der eigentlichen Angst. Du willst nicht verletzt werden. Gar nicht. Nie mehr. Und gedemütigt, das du jemanden liebst der dich nicht zurück liebt. Das schlimmste. Die Anzahl deiner Ängste freut sich, sie sind jetzt mehr. Viel mehr um dein Leben zu kontrolieren, deine Entscheidungen zu treffen und deinen Kopf zu besetzen. Und das bisschen was du als Momente der Nicht-Angst erlebst, nennt sich schlafen. Ja wenn du schläfst bist du frei. Weshalb du ganz gut schlafen kannst… aber vermutlich nur weil du tagsüber so viele Ängste hast, das du abends zu erschöpft bist.
Und so hast du es dann bis Mitte 20 geschafft. Super. Du hast das Minimum an Existenz-soll erfüllt, nämlich Arbeiten, Geldverdienen und ab und an ein bisschen auf alles scheißen mit Freunden am Wochenende. So hast du den größten Teil an Auseinandersetzung mit dir selbst vermieden und im Grunde seit deiner letzten Beziehung auch mit einem Partner. Und das alles weil du immer brav Vorsichtig warst und Angst hattest. Weil du nie wieder eines deiner Kisten aus der Vergangenheit geöffnet hast, weil du nicht viel über dich selbst sprichst als nötig und wenn dann passt du dich den oberflächlichen Äußerungen der anderen um dich herum an. Weil du irgendein Bild aufrecht erhältst an das du glaubst und bei dem du irgendeine schräge Art von Sicherheit empfindest. Eine Sicherheit die dir ebenfalls deine Angst vorgibt. Alles was du bis hierhin getan hast wurde durch deine Angst beeinflusst. Und solange du also immer noch daran festhältst und nicht bereit bist die Kisten aufzumachen und die Angst los zulassen. Ihr nicht erlaubst dich weiterhin zu umhüllen wie ein Mantel. Solange wird sie dir weiterhin sagen was du kannst und was du nicht kannst. Und du weißt, sie sagt dir sehr oft was du nicht kannst….
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°oO°Im Schwimmbad der Veränderung °oO°

Okay, ich weiss ja auch das ich nicht sehr oft hier war, und aktuell is was anderes -.-  Vielleicht die Liste mit meinen neu erstandenen Klamotten oder das ich meinen Bürotussenjob nicht mehr habe – das is Neu! Ich denke aber…ich weiss ja nichtmal ob das jemand liest!? Also wer auch immer da drausn is..es tut mir leid. Ich bin eine Schande, ich bin deiner nicht ebenbürtig *auf den Boden werf*…Okay genug des mies fühlens.

Wo fange ich an? Den August hab ich in kompletter Selbstfindungsphase verbracht in Ungarn- nachdem ich schlechte Arztwerte hatte die definitiv von meinem nicht so super Arbeitsplatz und dem Psychoterror drot herstammten. Ich muss sagen ich bin gewachsen..nicht so wie als kleines Mädchen mit einer Strichliste am Türrahmen xD Sondern innerlich. Ich bin anders. Gradliniger. Selbstsicherer. Kleverer. Stärker eben. Ich weiss wos langgehen soll und ich weiss das ich es kann. So einfach ist es und..das empfehle ich und wünsche ich jedem! Ich hatte so eine starke Zeit schon einmal, nach der großen übeln Trennung und dann habe ich irgendwo in meinem neuen Lebensabschnitt das Gleichgewicht für eine weile ( und oh mann muss mein Freund gelitten haben, was für ein Kotzbrocken ich war -.-*) verloren. Ich war nicht mehr ich. Ich lief erst auf festem Boden und dann kam schlamm..und anstatt ich einfach mir ein paar Holsbretter genommen hätte und den schlamm überbrückt und happy weitergehoppelt wäre – nein, ich bin fast darin versunken. Dämliches kleines Isilein..Und er hat mich wach gerüttelt. Er hat alles daran gesetzt mir klar zu machen dass ich noch da bin. Das ich es kann. Ich soll nur nicht dastehen und dem Schlamm zusehen wie er mich verschluckt sondern ich soll meinen Arsch hochbekomm und mir ne scheiß Brücke baun und weitergehen. Und..ich weiss nichtmal wie er den Mut haben konnte oder die Kraft so nem Elend wie mir trotzdem noch in den Arsch zu treten und nicht auf zu geben – aber er hat an mich geglaubt und ich habe dadurch die Kraft gehabt. Ich dachte positiv und ich Handelte positiv und..ja – da bin ich also! Ich! Ich bin gesund und habe soviel Energie das es für manche da drausn fast schon erschreckend ist 😀 xD Aber es ist schön. ..Und ich danke meinem Schatz dafür. Weil ich ihn gefragt habe „Wieso?“ und er mir sagte „Weil ich dich liebe und weil ich den Menschen kenne und schätze der du eigentlich bist!“

Und manchmal jetzt noch, wenn ich über die Zeit nachdenke, tut es mir leid wie ich war. Ich denke mir dann, wie muss es für ihn gewesen sein zu merken er versteht mich nicht mehr und ich ihn nicht. Egal was er tat er kam nicht zu mir durch. Ich war sowas von eingemauert in diesem Teil in meinem Kopf der mir sagte alles sei schlecht und sinnlos – das ich ihn gar nicht hörte wie er mir sagte „Ich liebe dich baby!“ – manchmal sehe ich noch sein trauriges, schmerzverzogenes Gesicht vor mir, wenn ich etwas kaltes und fieses sagte ohne Rücksicht..einfach nur zur Abwehr – uns es schmerzt mir. Es tut mir leid das ich das tat weil er das BESTE in meinem Leben ist! Nicht dass ich es nicht schon vorher wusste, ich weiss es seit dem er mir das erste Mal begegnete, so sicher wie ich weiss wann ich geboren bin, das er alles ist in meinem Leben. Er ist mein Gegenstück, er ist worauf ich gewartet habe. Er ist meine Bestimmung. Ich war mir dessen noch nie so sicher wie bei ihm…aber  ich war geblendet und vergass..und dass tut mir unendlich Leid!

Nach dem Urlaub in Ungarn ging es zwar langsam und schleppend voran, aber er gab nicht auf und ich arbeitete weiter an mir und daran die Welt wieder zu sehen, nicht die Schatten. Und jetzt, ja, jetzt bin ich wieder da! Voll und ganz. Es mag auch sein das eine Fernbeziehung nicht so leicht ist und immer mal schwierigkeiten mit sich bringt – aber das Interessiert UNS nicht – denn wir wissen ja wos langgeht. Für was! Und das ist doch letztenendes was zählt! Das erinnert mich an ein Gespräch, welches ich in Zürich auf dem Balkon mit einer seiner Mitbewohnerinnen geführt habe, sie sagte mir auch „Wenn du eine Fernbeziehung hast ist es wichtig ein gemeinsames Ziel zu haben, wenn du das nicht hast und nicht weisst wohin die Reise gehen soll, was EUCH verbindet…dann reicht es nicht aus. Dann musst du jemanden finden mit dem du ein Ziel hast!“ – und damit verabschiede ich mich (nebenbei schwööörräää ich öfter zu schreiben! 😉 ) und wünsche einen warmen mit  heißer Schhoki versüßten Abend!

Hugs n Kisses :*

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726 Seiten – über uns hinweg!

Manchmal kommt mir das Lachen, weil all das worüber alle reden oder jeder sich aufregt meist witzig ist, auf eine traurige Weise und auf eine dumme Weise. Traurig weil ich alle reden höre, aber keiner was macht – weil man die einfachsten Wege als Lösung sucht und diese Wege sind immer die der Anderen. Weil der es so mach… Und Dumm – weil sich tausende drüber aufregen, ihr Mitgefühl oder ihre Betroffenheit äußern aber mal zu Kapieren „Was kann ich tun? Muss ich das wirklich einfach akzeptieren? Wie kann ich zumindest etwas ändern?“ das machen die wenigsten.

 

Um es aktuell zu halten: Neues Hilfeprogramm für Griechenland. Im ernst? Meinen wir wirklich das Griechenland es vielleicht bei weiteren Milliarden lernt? Genaugenommen 130 Milliarden?!  Ums auf den Punkt zu bring, die Leutchen da drüben bekommen ihre Wirtschaft nicht auf die Reihe, dann schicken wir ihnen einmal was mit der Botschaft „Wir helfen aber ihr macht den Rest“, dann heulen diese Leutchen erstmal  ne halbe Ewigkeit rum, weshalb sie den Rest machen müssen und  jetzt weil sie ewig nur rumheuln und nichts selbst gemacht haben schicken wir ihnen nochmal was mit der Botschaft „Fürs Rumheulen“ WTF???  Was zur Hölle ist los? Mal angenommen ein Kleinkind lernt laufen, klar lass ich es nicht Grundlos auf die Fresse fliegen – aber was wenn es drauß lernen wird? Was wenn es hinfällt und feststellt „Autsch“ und sich danach anstrengt nicht mehr auf die Fresse zu fliegen? Hab ich dann nicht das was es braucht dazu… einen Lernprozess? Ist vielleicht besser als nur ein Wir-geben-euch-Geld-Prozess. Ich jedenfalls hab noch kein Kind mit nem Fuffi zum Laufen gebracht  -.-!

 

Und dann liest man son Bullshit das die Leute die DAGEGEN echt was tun können,  nicht mal den 726 Seitigen langem Antrag über dieses Hilfsprogramm  gelesen haben aber natürlich genau wissen worums geht und „Klar, ich stimme zu!“…. Mal angenommen mein Arbeitsvertrag wäre 726 Seiten lang, da es in diesem Vertrag um meine Zukunft geht, um das was mich gut oder auch schlecht beeinflussen könnte, ob ich ausgenutzt werde oder nicht und ob ich zu meinem Recht komme oder nicht, ich würde jede einzelne FUCKING Seite lesen müssen. Es geht nicht ums wollen. Es ist doch ein Muss?! Wie kann jemand ein Politischer-Held sein wollen, wenn er ernsthaft zugeben muss das ihn diese 726 Seiten scheiß egal waren – als es WICHTIG gewesen wäre – und er aber dann GRUNDLOS sein okay drunter setzt?! Was ist das fürn Mensch? Ich mein wenn wir alle nach dem Motto leben (was leider einige tun) dann brauche ich nichts mehr lesen. Kein Mietvertrag, keinen Arbeitsvertrag, keinen Kaufvertrag – weil im Groben hab ich ja mal in der Berufsschule gelernt was „drin stehen sollte“  und kommt mir einer blöd und Fragt „Wieso haben Sies denn nicht genau gelesen als sie Unterschrieben haben?“ sage ich „Ach wissen sie die Politiker machens auch so..!!“. Bekomme ich dann mein Recht? Weil ich habs ja dann nur so gemacht wies mir vorgegeben wurde….

 

Und da komme ich schon beim nächsten Thema an: Großes Geschrei, alle Schimpfen, alle sind Wütend – Verständlich bei den Benzinpreisen. Aber mal ehrlich, schockiert mich das die ganzen Leute sich dafür einsetzten, dafür macht man nen Event überall „Tankstreik, geht März nicht Tanken 1 ganzen Tag lang!“  und was dann? Super Leute dann habt ihr einen Tag lang verschwendet und habt euch geweigert zu tanken, oder seid demnach woanders hingefahren und habt dort „billiger“ getankt. Was ich nicht verstehe, fürs Tanken können sich alle zusammraufen und so tun als würden sie dieselben Interessen teilen – geht ja ums ÖL. Das können sie dann in Facebook alle liken und teilen und haste nicht gesehen – am besten macht man von sich selbst beim Tanken hinter irgendeiner Grenze ein Foto und einen Gewinnersatz wie „Held beim Tanken nach der Grenze – Schnäppchen!“  – aber sich mal für was echt SINNVOLLES zusammen zu suchen, etwas was wirklich was bewirkt…das ist dann schon ne ganz andere Sache. Weil da hat man ja dann Termine oder man versteht es zwar aber die Wut ist ja nicht ganz so persönlich.

 

Klar ist es ungerecht einen Raubkopierer härter zu bestrafen als einen Kinderschänder, aber was soll ich tun – immerhin hab ich es geliked und ein Kommentar dagelassen! LOL!!!

Ich frage, ist das alles was wir können? Die Dinge die wirklich Wichtig sind einfach nur mal kurz Teilen und es „scheiße“ finden aber mehr nicht? Ich sage ich würde 726 Seiten lesen wenn das bedeutet das der Kinderschänder dafür solange Sitzt und so dick bestraft wird das er sogar anfängt den Putz von der Wand zu lutschen aus Verzweiflung!  Weil ein Raubkopierer nur Daten sammelt und verkauft oder verteilt, all das kann gelöscht, wiederhergestellt, deinstalliert oder gespeichert werden. All das ist Virtuell. So eine Kinderseele – versuch doch mal das zu löschen was ihr angetan wurde? Versuch es neu zu Installieren damit ihre Psyche vergisst was passiert ist!!

 

Und das ist die schreckliche Tatsache: ALLE wissen es aber wir sind zu blöd, zu gelangweilt, zu frustriert etwas wirklich ernst und standhaft durchzuziehen. Das wir alle uns gegen jeden Dreck wehren den diese Leute uns vor die Füße spucken, stattdessen wischen wirs auch noch auf…und das solls sein? Wieso also soviel Energie in eine „AntiTankaktion“ stecken, wenn wir sie effektiver einsetzen können ?!  Als die Wirtschaftskriese den richtigen Bruch von den Banken bekam und aufflog was für nen krassen Schuldenscheiß sie abgezogen haben, haben wir auch nicht gehandelt. Wir hättens tun sollen und jetzt noch viel mehr. Wie viel Mist werden sie uns noch fein säuberlich in süßen Häppchen in den Medien servieren, bis wir sagen „Ich hab die schnauzte voll!“??

 

Wir wissen doch schon alles was wir wissen wollen. Wir Arbeiten wie blöd, Griechenland Kassiert! Wir versuchen unsere Kinder zu Schützen und sie gut zu erziehen, der Staat lässt Kinderschändern ihren „Freiraum“ damit sie sich ungestört entwickeln können! Wir versuchen Gesund zu leben, Raucher werden nicht Raucher, aber merkwürdigerweise tauchen ganz plötzlich Backterien/Vieren auf die dich mit einem mal dahinraffen. Qualvoll. Tausende tote. Erst wars ne Gurke und dann irgend so ein anderes Grünzeug. Klar die Natur ist voller heftiger Viren – die laut Untersuchungen eine Kombination aus zwei anderen ist, sowas aber nur im Labor möglich ist (AHA!?) – Aber davon wird nicht gesprochen. Sie lassen uns wissen, was es ist und wo es uns bedroht ABER schonmal ne antwort bekomm auf die Frage „Wo kam es her?“. Da meldet sich keine Sau, plötzlich hat keiner was gesehen.  Klingt das normal? Grob aufgefasst sind das die Aussagen die uns täglich um die Ohren geschlagen werden – aber wir tun nix.

 

Mal ne Woche diese scheiß Wirtschaft brach legen, mal ne Weile lang keine Medien konsumieren – einfach weils größtenteils sowieso nur Märchen sind. Den Leuten da ins Fleisch schneiden wos wirklich Blutet und nicht nur Fettschicht ist. So ne Tankstelle ist ne Fettschicht, damit schafft ihr nur ein kurzes „wehweh“chen. Pflaster druff – wird schon wieder!  Damit erreicht man nichts und verschwendet Zeit für gute Ideen, für wirklich gute Aktionen.  Wir müssen lernen mehr als nur ein Like oder ein Kommentar zu sein. Denn alles was sich vielleicht nicht persönlich anfühlt – weil ist ja nicht mir passiert – es passiert uns, es passiert jetzt und es ist für die Existenz unserer Kinder wichtig, den lieber MACHE ich den Weg den mein Kind geht als irgendso einer der nichtmal 726 Seiten lesen kann und trotzdem sein „JA!“ gibt!!!

 

Quelle: Ich

Die Meinungsfreiheit, genauer Meinungsäußerungsfreiheit, auch Redefreiheit, ist das gewährleistete subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln.>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit

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Angekommen ✈

Endlich. Da. Manchmal fühlt es sich so an als wäre ich Angekommen, so wie es sein soll. Seit langem. Und manchmal überkommt mich wieder das Alte, das verborgene, welches ich gut vergraben – In einer Truhe meiner Seele- habe. Ich schütze und verstecke es, gleichzeitig. Warum ich das tue, weiss ich nicht… aber es fühlt sich nützlich an. -Vielleicht weil es bewahrt…

Aber nun bin ich hier, seit Januar 2012. In meinem neuen Leben. Anders kann ich es nicht nennen. Ich bin da. Er ist da. Wir. So ein Wir kannte ich nicht, ich wusste nicht dass das geht. Ich wusste nicht von so einer Existenz. Wir teilen uns eine Sprache, wir teilen Verständnis. Es sind Hände die sich immer wieder finden. Worte die immer wieder geflüstert werden. Wenn er weg ist, weiss ich da sind diese Fäden – die uns verbinden – all die Zeit! Ich möchte es Teilen – das hier- ich möchte es als kleine Lichtboten hinaus schicken, über all hin, damit jedem dies hier zu Teil wird, bei dem das Licht fehlt. Bei dem Verzweiflung herrscht…es kann passieren! Der Abgrund verschwindet und wird unendlich klein und die Liebe findet dich! Uns alle! Und dann lernen wir wieder laufen

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Oo°Das Schaumbad°oOo

…Ist einfach nur Entspannen. Grad wenn soviele Dinge passieren, grad wenn alles sich verändert. Und es tut gut, jeder kennt das. Warmes Wasser, viel gut duftender Badeschaum, leise Musik. Man kann genießen, für einen Moment die härte der Realität vergessen. Die schwere der Dinge die jeden Tag warten darauf gelöst zu werden. Heute gab es bei mir so einen Tag. Ich gestallte ihn selbst. Niemand der mir sagt was ich tun muss, niemand der erwartet das ich Antworten finde. Nur ich und das warme Wasser.

Ich habe in der letzten Zeit viel zu tun gehabt. Manches war schwer und manches zeigte mir einfach wie viel ich doch schaffen kann, wenn ich einfach immer wieder bereit bin aufzustehen und die Dinge anzugehen. Aber ich weiss auch immer wieder nach solchen Momenten das ich es kann, wenn ich es nur will. Wenn ich mir glaube! Und so sehe ich das mit allem, was in meinem Leben passiert, gutes oder schlechtes. Ich werde immer bereit sein mich dem zu stellen. Und am ende einer solchen Zeit gönne ich mir einfach etwas Entspannung und finde zu mir selbst.

Den in dieser Welt gibt es wenige…wie ich sie nenne Engel, die jederzeit da sind um dir zu Helfen. Ich habe Engel – wenige aber sie sind da, jedoch Kämpfen Engel auch manchmal für sich selbst zuviel und dann, wenn ich weiss ich muss da jetzt alleine durch, mache ich das.  Zum einen weil ich nicht zerbrechen will, zum anderen damit auch ich einmal für meine Engel da sein kann. Ich bin nicht schwach, schon lang nicht mehr…

Es ist schön, so wie es ist. Ich genieße jeden Moment. Manchmal lächeln, manchmal traurig und manchmal kämpfend. Aber ich bin glücklicher und freier den je zuvor.
Es ist schön wenn einem diese Dinge bewusst werden, an einem Lagerfeuer (z.B) in völliger dunkelheit. Nichts, außer das Lagerfeuer, ich und meinem Liebsten. Und man sitzt da, betrachtet die Flamme- die sich langsam in einem immer gleichem Rythmus durchs Holz frisst – mit einem ungeheurem Hunger. Das sanfte Knistern, die wärme auf dem Gesicht. Wie gebannt, wie in einem Traum, sitzt man davor…schwelgt in alten Erinnerungen, bishin zum neu gewonnenem Leben und sieht klar, mit einer so unglaublichen schärfe – nie zuvor- das genau diese Momente die schönsten sind. Diese, die man so noch nie erlebt hat – viel zu lange drauf verzichtet- und man spricht es aus…
Warum jetzt erst? Warum ist mir davor nie klar gewesen was fehlte? Was mich glücklich macht – so einfach, so schön?- Warum habe ich das nie gesehen?

Und man wird traurig und glücklich zur gleichen Zeit! Und alles was diesen Moment noch wundervoller macht, ist eine Umramung – das anlehnen an seiner Schulter, die wärme die sich in mir verbreitet und das Wissen das ich etwas völlig neues und wunderbares zurück gewonnen habe. Die Liebe, das Vertrauen und den Weg zurück zu mir selbst!

Ich wünsche jedem da draußen das er diesen Weg für sich findet und sei es nur ein Schaumbad oder ein Lagerfeuer!

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